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    Was gibt’s bei dir zu Weihnacht?

    Selbst die grössten Weihnachtsmuffel erfreuen sich über die Festtage wohl zumindest an einem: dem guten Essen. Bei unserem letzten FoodTalk 2021 haben wir uns deshalb gefragt, inwiefern fleischlastige Weihnachtsgerichte mit exotischen Zutaten überhaupt noch zeitgemäss sind. Worauf du bei der Planung eines nachhaltigen Weihnachtsessens achten kannst und ob es wirklich vegetarisch oder vegan sein muss, haben wir mit diesen vier Expert*innen angeregt diskutiert:

    • Anna Pearson, Slow-Food-Köchin und Autorin
    • Priska Baur, Agronomin und NOVANIMAL-Projektleiterin
    • Johanna Kuhn, Leiterin Landwirtschaftspolitik Sentience
    • Richard Kägi, Foodscout

    Die inspirierenden Expert*innen haben sich bereits einige Gedanken über ihr persönliches Weihnachtsmenü 2021 gemacht: von einem veganen Käse-Fondue über mehrgängige vegetarische Menüs bis hin zu einem Suppenhuhn war alles dabei. Nur der Klassiker fehlte in der Runde: das Fondue chinoise.

    Im zahlreich erschienenen Online-Publikum wollten aber doch einige das beliebte Fondue chinoise nicht missen und stellten gespannt die Frage, wie dieser Klassiker nachhaltiger gemacht werden kann. Wenn auch du wieder ein Fondue chinoise einplanst, solltest du beim Einkauf vor allem auf zwei Dinge achten: zum einen auf die nachhaltige Tierhaltung, zum anderen auf die Wahl des Fleischstücks. Für das Fondue chinoise braucht es nicht ein edles Stück, Siedfleisch eignet sich genauso gut. So kann das ganze Tier verwertet werden – ganz im Sinne von «nose to tail».

    Fleischlose Alternativen eignen sich für ein Fondue chinoise hingegen kaum – wer will schon einen Broccoli in die Brühe tunken? Vegetarische und vegane Mehrgänger für das gemütliche Beisammensein und ausgiebige Schlemmen mit der ganzen Familie gibt es zur Genüge: Beispielsweise eine vielfältige Mezze-Platte oder ein winterliches Mehrgang-Menü mit einer Gemüselasagne mit Scamorza, Sellerie, Pinienkernen und Rosmarin als Highlight. Das Einfache gut zubereiten: Kartoffelgratin mit Nüsslisalat, ein sämiges Risotto oder Pasta mit einer leckeren Sauce – damit sind praktisch alle Gäste zufriedenzustellen. Und wenn es dann noch ausreichend Alkohol gibt, kann (fast) nichts mehr schiefgehen!

    Während des FoodTalks wurden aber nicht nur Rezepte ausgetauscht, die Expert*innen haben insbesondere die Fragen nach einer nachhaltigen Ernährung mit oder ohne Fleisch intensiv diskutiert. An diesen Hauptaussagen kannst du dich orientieren, wenn du bei deinem Einkauf auf Nachhaltigkeit achten möchtest:

    • Nicht mehr essen als dir guttut.
    • Nur so viel einkaufen, wie nötig und dadurch Foodwaste vermeiden.
    • Tierische Lebensmittel massvoll essen; möglichst wenig Fleisch zu konsumieren, ist nachhaltig und der grösste Hebel.
    • Bei Fleisch auf die Haltung und Fütterung (Gras, Heu) der Tiere achten. z.B. Bio-Jungrind-Mischpakete von KernGrün
    • Zweinutzungstiere bevorzugen, d.h. sowohl die Milch (und Eier) als auch das Fleisch desselben Tieres verwerten (z.B. Eier & Suppenhühner der Fiechter Schwestern, auf dem Markt Helvetiaplatz bzw. Oerlikon).
    • Regionale Produkte sind aus ökologischer Sicht nicht zwingend nachhaltiger. Aus systemischer Sicht sind wir in der Schweiz auf importierte Lebensmittel angewiesen, vorwiegend auf pflanzliche (zu finden bei Crowd Container oder KernGrün).
    • Der soziale Faktor ist bei lokalen Produkten aber wichtig – wer beim Bauern seines Vertrauens einkauft, kann sich eher ein Bild über die dort vorherrschenden Arbeitsbedingungen machen.

    Im Februar geht es weiter mit dem beliebten FoodTalk! Wir informieren über unseren Newsletter.

    Hast du ein Thema, das dir unter den Nägeln brennt? Dann melde dich bei uns! info@kerngruen.ch

    Bis bald & genussvolle Grüsse,

    das FoodTalk-Team Beni, Sarah, Dominique, Fabienne, Thomas & Anita

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